Mittsommerspiel und Johannifeuer
Jun
22
4:00 PM16:00

Mittsommerspiel und Johannifeuer

16:00 im Saal: Mittsommerspiel nach Marguerite Lobeck-Kürsteiner

Johanni - der Beginn des Sommers - ist ein ganz besonderer Tag. Heute ruft Pan seine Geister aus Wald und Flur zusammen und lässt sich von Nymphen und Sylphen, Zwergen und Feuersalamandern über ihre Taten Bericht erstatten. Wir freuen uns, wenn Sie sich mit uns auf den Sommer einstimmen lassen!

 

18:00 im Aussenbereich: Grillen und Johannifeuer mit gemeinsamem Singen

Nach dem Sommerspiel wird traditionell von der sechsten Klasse das Johannifeuer entzündet und der Sommer mit Gesang begrüsst. Es gibt die Möglichkeit, etwas zu grillen und gemütlich beisammenzusitzen.

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Konzert des Musiklagers der 7.Klasse
Jun
18
11:45 AM11:45

Konzert des Musiklagers der 7.Klasse

Jedes Jahr verbringen die siebten Klassen der Steinerschulen St.Gallen, Wil und Kreuzlingen eine Woche im Val Müstair in Graubünden und musizieren dort intensiv unter der Leitung von Johannes Luchsinger und Peter Appenzeller. Je nach Zusammensetzung der Jahrgänge entsteht ein buntes Potpourri aus Orchesterstücken, Chorwerken und Kammermusik. Das einstudierte Programm wird zum Abschluss in der Kirche von Sta Maria/Val Müstair dargeboten, zwei weitere Konzerte in St.Gallen und Kreuzlingen finden nach der Rückkehr der Schüler statt. In diesem Jahr erwartet die Zuhörer wortwörtlich "das volle Programm" - von Volksmusik, Renaissancetänzen, Blues und Meditationsmusik bis hin zum Jodler.  Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

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Schnuppernachmittag in der Spielgruppe der Rudolf Steiner Schule
Jun
5
2:30 PM14:30

Schnuppernachmittag in der Spielgruppe der Rudolf Steiner Schule

Wir möchten Ihnen unsere neuen Räumlichkeiten vorstellen, Sie können unsere Spielgruppenleiterin kennenlernen, die für 1,5 Stunden Ihre Kinder begleiten und zum Abschluss des Nachmittags ein kleines Puppenspiel veranstalten wird. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bitte melden Sie sich bis 1. Juni über unser Sekretariat an.

Den Flyer zum Schnuppernachmittag finden Sie hier.

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Präsentation der 9.-Klassarbeiten
Jun
1
5:00 PM17:00

Präsentation der 9.-Klassarbeiten

Im neunten Schuljahr schreiben die Schülerinnen, begleitet von einem Mentor aus dem Kollegium, eine Jahresarbeit zu einem selbstgewählten Thema. Das pädagogische Hauptanliegen dieser Arbeit ist es, dass die Schülerinnen die Möglichkeiten wissenschaftlicher Recherche im Rahmen eines eigenen Projektes kennen - und anzuwenden lernen. Die Themen sind immer vielfältig und reichen in diesem Jahr vom Wolf über ein selbstgestaltetes Kochbuch bis hin zum Thema Adoptiv- und Pflegekinder. Zur Kurzpräsentation der Arbeiten im Foyer sind Eltern und Angehörige herzlich eingeladen. 

ACHTUNG, DIES IST EIN INTERNER ANLASS!

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Tag der Offenen Tür
Mar
10
8:00 AM08:00

Tag der Offenen Tür

Am 10. März 2018 um 8.00 Uhr öffnete unsere Schule der Öffentlichkeit die Türen, um interessierten Eltern und Gästen die Möglichkeit zu geben, in den Unterricht reinzuschnuppern und unseren pädagogischen Ansatz unmittelbar zu erleben.

Das Foyer war wunderbar geschmückt und gestaltet mit Ausstellungsstücken aus der Handarbeit, dem Werken und der Eurythmie, eine Wand war kunstvoll gestaltet mit Arbeiten aus dem Kunstunterricht aller Klassenstufen, es gab einen Informationstisch mit Artikeln über die Waldorfpädagogik, unserem neuen Spielgruppenflyer und der Sammlung von witzigen Postkarten, die – nebenbei bemerkt - grossen Anklang bei den Besuchern fanden. Das ganze Schulhaus war voller Leben, überall schwirrte, summte, murmelte und lachte es, die Diashow am großen Bildschirm mit Bildern unserer Schule war beliebter Treffpunkt der Jugend in den Pausen,  aber auch die Erwachsenen verweilten vor dem medialen Angebot und erfreuten sich an den Momentaufnahmen.

Der Andrang war groß, viele Eltern nahmen unser Angebot wahr, aber auch viele Interessierte von außen kamen, um unsere Schule – vor allem den Kindergarten und die Spielgruppe – kennenzulernen.

Bei der anschließenden Quartalsfeier konnten diese dann auch die Vielseitigkeit unseres Unterrichts von den Kleinsten bis zur 12. Klasse erleben. Es waren wunderbare Darbietungen aus dem Epochenunterricht, dem Sprachunterricht, der Eurythmie und der Musik zu sehen, der Saal war voll, die Stimmung hervorragend. Beseelt, zufrieden und erfüllt gingen die Eltern mit ihren Kindern nach Hause. Den schulfreien Montag haben dann hoffentlich alle Schülerinnen, Schüler und Lehrerpersonen zum Entspannen und Nachklingen dieses schönen Samstags genutzt.

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Vortrag Uwe Buermann
Mar
1
7:00 PM19:00

Vortrag Uwe Buermann

„Wie Unfalltourismus am Potsdamer Platz“

Uwe Buermann, Medienpädagoge und Autor aus Berlin, hat am 1.3.2018 in der Steiner Schule St.Gallen einen gut besuchten Vortrag zum Thema Medienkompetenz gehalten.

Rasch füllte sich das neue Foyer mit Eltern der Schule und externen Gästen, und schon bald mussten zusätzlich Stühle aus den Schulzimmern geholt und „angebaut“ werden. Uwe Buermanns guter Ruf war ihm vorausgeeilt - der Medienpädagoge aus Berlin, der seit vielen Jahren und in weiten Teilen Europas mit Schülern arbeitet und Lehrer zu Medienpädagogen ausbildet, war zu einem Vortrag und zu einem Vormittag praktischer Arbeit mit den Schülern der Steiner Schule zu Gast.

Durch sein rhetorisches Talent, sein spürbares und von Herzen kommendes Engagement und durch sein enzyklopädisches Faktenwissen, immer wieder untermauert von den aktuellsten Forschungsergebnissen, schlug Buermann zwei Stunden lang die Zuhörer in seinen Bann. Da war kaum jemand, dem nicht aufgrund der dargelegten Tatsachen und Fallbeispiele der Mund vor Staunen offenstand, der sich nicht das ein oder andere Mal im eigenen Medienverhalten ertappt sah. Vieles, was Buermann an aktuellen Fakten vermittelte, war schlicht schockierend - beginnend mit den kontinuierlichen und folgenlosen Rechtsbrüche, mit denen sich Google, Facebook und Konsorten über die Persönlichkeitsrechte der Nutzer hinwegsetzen und die wir fast schon als gegeben hinnehmen. Computer- und Internetsucht wird mittlerweile von der WHO der Alkohol- und Drogensucht gleichgesetzt. Der Bedarf nach Therapieplätzen ist länderübergreifend bereits jetzt so gross, dass die Kliniken kaum mithalten können mit der Bereitstellung entsprechender Therapiestationen. Die Kindesgefährdung durch die unkontrollierte und überzogene Nutzung der Neuen Medien ist so eklatant, dass es auf juristischer Ebene bald, und mittelfristig wohl auch in der Schweiz, eine „digitale Fürsorgepflicht“ der Eltern geben wird, bei deren Vernachlässigung die Jugendschutzbehörden einschreiten und das Kind vor einer nachhaltigen Schädigung schützen sollen. Um unsere Kinder zur Medienkompetenz zu erziehen, so Buermanns These, müssen die Eltern zuallererst selbst medienkompetent werden – und dürfen sich nicht auf die klassische Ausrede zurückziehen, dass ein Heranwachsender seine Privatsphäre brauche oder dass der Jugendliche ohnehin mehr von der Materie verstehe als man selbst und es deshalb gar nicht möglich sei, den kindlichen Medienkonsum wirkungsvoll zu überwachen.

Gegen diese Unsicherheiten lieferte Buermann schnell, konkret und nicht ohne Aha-Effekt bei den anwesenden Eltern, einen Katalog von eingängigen, leicht umsetzbaren Massnahmen sowie alternativen Suchmaschinen und Nachrichtendiensten, die sich dem Monopol der Internet-Giganten entgegenstellen. Buermann verglich die rasante Entwicklung im Medienbereich mit den Anfängen der motorisierten Mobilität vor rund hundert Jahren: Auch hier habe es zu Beginn weder Regeln noch Grenzen gegeben, die Autobesitzer seien einfach drauflos gefahren - mit dem Ergebnis, dass die Berliner Haute Volée sich regelmässig am Potsdamer Platz traf, um die zahlreichen Unfälle zu bestaunen. Erst mit der Zeit hätten sich Grundregeln und Sicherheitsmechanismen entwickelt, irgendwann dann eine Gesetzesgrundlage durch das Strassenverkehrsgesetz. Vor eine ganz ähnliche Situation sehen wir uns heute mit den Neuen Medien gestellt, und kompetenten Fachpersonen wie Uwe Buermann ist es zu verdanken, wenn wir die rasanten Entwicklungen in diesem Feld unfallfrei überstehen.

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Kulturgala 2018
Feb
24
8:00 PM20:00

Kulturgala 2018

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"Buon Appetito" in zweifacher Hinsicht


Am 24.2.trafen in der Rudolf Steiner Schule St.Gallen Nina Dimitri und Silvana Gargiulo zur Kulturgala ein. Ihr mitreissendes Programm „Buon Appetito“ sorgte für Lachtränen und Standing Ovations beim gut gelaunten Publikum – umrahmt vom reichhaltigen Apero im neuen Foyer und dem viergängigen Galadiner nach der Show wurde aus einem eiskalten Abend ein herzerwärmender Anlass.

Eine festlich geschmückte Location im Lichterglanz, plaudernde Ehrengäste mit Champagnerflûtes in den Händen, junge Servicekräfte, die sich mit silbernen Platten voller Köstlichkeiten einen Weg durch die Menge bahnen – schon der Auftakt zur diesjährigen Kulturgala an der Rudolf Steiner Schule St.Gallen zeigte wieder, was seit Beginn das Motto dieser Veranstaltungsreihe ist: Die Schule soll sich einmal im Jahr der Öffentlichkeit in einem Licht präsentieren, was ihr Talent für Künstlerisch-Gestaltendes zur Wirkung bringt und einen Akzent im Bereich Kultur setzt. Aus dem architektonisch aussergewöhnlichen, aber vom Schulalltag geprägten Gebäude wird plötzlich ein Lokal für etwas ganz Besonderes. Das spüren die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe – denn sie sind jeweils die Kellner und Kellnerinnen, die den Gästen jeden Wunsch von den Augen ablesen – und das spüren auch die Gäste selbst, die sich interessiert im von Karl Fürer neugestalteten Foyer umsehen und schliesslich den grossen Saal im Obergeschoss aufsuchen. Hier erwartet sie Nina Dimitri, Tochter der Clownlegende Dimitri, Musikerin und Sängerin, und der Steiner Schule St.Gallen herzlich verbunden. Zusammen mit ihrer Bühnenpartnerin, der italienischen Clownin Silvana Gargiulo, lädt sie ein zum Programm „Buon Appetito“. In den folgenden 90 Minuten duellierten sich spielerisch und wortgewaltig Italianità (Gargiulo, Chef de Cuisine) und die Schweizer Seele (Dimitri, Restaurantchefin). Die verschiedenen kulinarischen Kulturen und die sprachlichen Differenzen werden zu einem hochkomischen verbalen Feuerwerk, gekrönt von Nina Dimitris kraft- und seelenvollem Gesang und untermalt von Gitarre und Charango sowie dem Klang von Schwingbesen, Mörser und anderen Utensilien aus Silvanas Küche. Begeisterungsrufe und Standing Ovations können dem Duo immerhin drei Encores entlocken, und in Hochstimmung machen die Gäste sich anschliessend auf ins Mensagebäude, um das Galadiner – das die italienische Note des Bühnenprogramms fortsetzte – zu geniessen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

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Rollout Neues Erscheinungsbild
Feb
15
7:30 PM19:30

Rollout Neues Erscheinungsbild

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Das ganze Spektrum ist willkommen

Die Rudolf Steiner Schule St.Gallen hat am Donnerstag, den 15.2.2018, das vom St.Galler Künstler Karl Fürer neu gestaltete Foyer eingeweiht und ihr neues Gesamterscheinungsbild vorgestellt.

„Jede Farbe hat ihren Charakter, ihre Grundstimmung, ihre Möglichkeiten des Zusammenspiels – eine ähnliche Vielfalt findet sich bei den Schülern in ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten“, fasste der St.Galler Künstler Karl Fürer seinen Grundgedanken für das neue Gestaltungskonzept des Schulfoyers zusammen. Unmittelbar eingängig hat dieses Konzept der St. Galler Musiker Gabriel Meyer (Jazztrio Rosset/Meyer/Geiger) auf seiner Gitarre durch virtuose Kurz-Interpretationen der einzelnen Farbtöne um eine weitere Sinnesebene bereichert. Die Wände des Raumes leuchten in sechs unterschiedlichen Farbtönen - grün, gelb, orange, rot, violett und blau. Je nachdem, wo man sich befindet, wirken Farben und Flächen ganz unterschiedlich zusammen. Das Kunstwerk ist nirgends in seiner Gesamtheit sichtbar; das ganze Spektrum kann nur erfassen, wer immer wieder unterschiedliche Perspektiven einnimmt. Ganz ähnlich, so Schulleiterin Heidrun Weber, verhalte es sich mit der Steinerpädagogik, zu deren Grundsätzen es gehört, dem Kind in seiner Individualität, in all seinen Schattierungen und Möglichkeiten gerecht zu werden. Diese Beweglichkeit im Betrachten und Begleiten, so Weber, werde in der Neugestaltung des Foyers auf eine zeitgemässe Weise sichtbar. Auch nach aussen möchte die Schule ihre Kompetenzen klar, modern und professionell kommunizieren -  das neue Auftreten überzeugt durch eine Reduktion auf das Wesentliche, ohne dabei an Lebhaftigkeit oder Originalität zu sparen. Im neuen Logo, einem vielfarbigen, tanzenden „Inspirationsfunken“, schliesst sich der Kreis. Auch hier leuchtet das ganze Farbspektrum und signalisiert: An dieser Schule ist jeder willkommen, so, wie er ist.

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