1. Kopf, Herz und Hand - die Rudolf Steiner Schulen fördern den ganzen Menschen

Was bereits Johann Heinrich Pestalozzi (12.1.1746 -17.2.1828) zum Bildungsgrundsatz erhob, wird bei uns Denken, Fühlen und Wollen (Handeln) genannt. Harmonische Förderung des ganzen Menschen mittels künstlerischem Herangehen an den Lernstoff.

2. Rudolf Steiner Schulen richten die Unterrichtsmethodik und den Lernstoff nach der menschlichen Entwicklung aus

Jeder Mensch ist ein Individuum, aber wir Menschen entwickeln uns doch nach demselben Prinzip: Das Baby beginnt zu drehen, zu robben, zu krabbeln, das erste aufstehen, die ersten Schritte, die ersten Worte, die ersten Sätze - die Nachahmung der Umgebung - die Entwicklung geht immer weiter, folgt gewissen Gesetzen, auch wenn diese nicht mehr so offensichtlich sind wie die ersten Entwicklungsschritte des Kleinkindes. Dieses Wissen fliesst in die Pädagogik der Rudolf Steiner Schulen ein, fördert das Kind alters- und entwicklungsgemäss.

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3. Rudolf Steiner Schul-Lehrerinnen und -Lehrer motivieren die Schülerinnen und Schüler durch Interesse - Leistung ist das Nebenprodukt

Freude am Lernen, Wissen entdecken und ausformulieren. Rudolf Steiner Schüler haben keine fixen Lehrmittel zu Beginn des Schuljahres - am Ende haben sie eines - ihr selbst gestaltetes Epochenheft.

Schulzeit = Lebenszeit

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4. Rudolf Steiner Schulen fördern das Verständnis für die Natur und die Umwelt

Gartenarbeit ist ein Pflichtfach, die Kinder lernen die Natur hautnah begreifen. Sie lernen die Zusammenhänge in der Natur. Jahreszeiten, Wetter, Mineral-, Planzen- und Tierwelt und nebenbei das gemeinsame Arbeiten.

Es ist uns wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler die Natur real erfahren und erleben sowie ihre Gesetzmässigkeiten verstehen lernen. Diese Grundhaltung greift der Lehrplan in vielen Fächern wieder auf.

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5. Schülerinnen und Schüler der Rudolf Steiner Schule lernen praxisbezogen

Der Lernstoff wird praxisnah vermittelt. Ältere Schülerinnen und Schüler haben Praktika im Lehrplan: Hausbauepoche, Landwirschafltliches Praktikum, Forstpraktikum, Landvermessungspraktikum, soziales Praktikum usw.

Nur im realen Austausch mit der Um- und Mitwelt können wir diese verstehen.

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6. Rudolf Steiner Schul-Lehrerinnen und -Lehrer wissen: Jede Schülerin, jeder Schüler hat Fähigkeiten und Talente. Diese fördern hilft Schwächen meistern

Unsere Lehrerinnen und Lehrer wissen: Jedes Kind ist ein einmaliges Geschenk für diese Erde. Dieses Geschenk begleiten sie liebevoll und kompetent, damit es seine Einzigartigkeit wirksam und sinnerfüllt entwickeln und leben kann.

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7. Rudolf Steiner Schulen legen Wert auf Werte

Die klassische Literatur wird in Rudolf Steiner Schulen nicht gelesen weil es zum Pflichtstoff gehört, sondern weil Dichter wie Goethe und Schiller, Kleist und Novalis den Menschen in uns ahnen lassen.

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8. Rudolf Steiner Schulen lehren nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen - seit 100 Jahren

Dass Lernen nicht nach dem "Nürnberger Trichter", sondern durch wiederholtes Begreifen und Vernetzen von möglichst mit Emotionen begleiteten Tätigkeiten geschieht ist heute allen klar. An unseren Schulen haben wir darin langjährige Erfahrung - bald 100jährige Erfahrung!

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9. Rudolf Steiner Schulen unterrichten Fremdsprachen - und das von der 1. Klasse an.

Schon seit der Begründung der Waldorfschule in Stuttgart 1919 wird ab der
1. Klasse mindestens eine Fremdsprache unterrichtet. Zuerst natürlich spielerisch - in Reimen und Liedern - dann kommt die Grammatik, altersgemäss eben.

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10. Schülerinnen und Schüler der Rudolf Steiner Schule sind sozialkompetent und kreativ

Ein wahres "Vorurteil"!

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11. Rudolf Steiner Schulen arbeiten international nach dem gleichen Lehrplan-Rahmen

Es gibt Rudolf Steiner Schulen in 60 Ländern dieser Welt. Schüleraustausche lassen sich an alle diese Schulen organisieren, denn der Lehrplan orientiert sich am Menschen und seiner Entwicklung - damit ist die zeitliche Lernstoffvermittlung an diesen Schulen vergleichbar.

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12. Rudolf Steiner-Schülerinnen und -Schüler machen Abschlüsse

Rudolf Steiner Schülerinnen und Schüler stehen mit beiden Beinen auf dem Boden. Sie werden Ärztinnen, Lehrer, Schreinerinnen, Gärtner, Pianistinnen, Rechtsanwälte, Schauspielerinnen, Banker, Pfarrerinnen, Regisseure, Models, Spitzensportler, Familienmütter und -väter, Informatikerinnen, Politiker, Bildhauerinnen, Architekten, Kunstmaler, Bauern, Polizisten, Köchinnen, Pharmazeuten, Schneiderinnen, Grafiker....

www.diewaldorfs.waldorf.net

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